Was gibt es Schöneres als einen Saunagang nach einem anstrengenden Arbeitstag? Eine Million Deutsche gönnen sich zuhause diesen Luxus. Doch beim Saunakauf gibt es viel zu beachten. Wer eine hochwertige Sauna erwirbt, der spart vor allem Reparaturkosten. Die folgenden Aspekte verraten, woran eine Qualitäts-Sauna zu erkennen ist.

Räumliche Voraussetzungen

Wer im Keller, Badezimmer oder Abstellraum 2×2 m Platz findet, der hat die Voraussetzungen zum Saunabau erfüllt. Denn Qualitäts-Saunen können jeder Gegebenheit angepasst werden. Fachleute sind sogar in der Lage Saunakabinen unter Dachschrägen einzubauen. Baurechtliche Vorschriften bezüglich der Installation gibt es nicht. Wer allerdings zur Miete wohnt, der benötigt vorher die Erlaubnis des Eigentümers.

Ausstattungsmerkmale

Die Gütegemeinschaft Saunabau e.V. rät beim Saunakauf die Kabinenkonstruktion zu beachten. Eine Verbindung der Kabinenelemente mittels Falz oder Nut und Feder zeugt von Professionalität. Darüber hinaus spielt die Holzart eine entscheidende Rolle. Ideal ist ein splitterfreies Weichholz mit geringer Wärmeleitfähigkeit. Eine FSC-Zertifizierung garantiert zusätzlich eine kontrollierte Herkunft. Darüber hinaus zählen Kopfstützen, Leuchte, Thermometer bis 110°C und Sanduhr und zum notwendigen Zubehör. Ein hoher technischer Standard lässt sich am VDE-Prüfsiegel erkennen.

Betriebskosten

Wie teuer der Saunabetrieb ist, hängt von den Faktoren Größe, Dichte und Ofenart ab. Es gilt die Faustregel, je stärker die Blockbohlen der Außenverkleidung sind, desto niedriger bleiben die Betriebskosten. Außerdem sollte am Türrahmen eine Profildichtung montiert sein, die die Wärme im Inneren hält. Zusätzlich wird die Verwendung eines energiesparenden Elektroofens empfohlen.

Gesundheit

Ein automatischer Abschaltmechanismus sichert die Sauna vor Überhitzung und eine 6 mm dicke Tür aus Sicherheitsglas schützt genauso wie ein Kunststoffrost am Ofen vor Verletzungen. Für ein gutes Raumklima sorgt das Lüftungssystem, welches die Luft mehrmals stündlich austauscht. Außerdem ist auf PEG-Freiheit zu achten, um allergische Reaktionen auszuschließen. Auch schnell rostende Schrauben, synthetischen Farbstoffe, Rohstoffe von toten Tieren, Konservierungsstoffe und künstliches Parfüm sollten nicht verwendet worden sein. Besonders hygienisch ist es, wenn die Liegen zur Reinigung herausnehmbar sind.

Bildnachweis: rvlasak | pixabay.com

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