Aktiver Brandschutz in Wohngebäuden

11.10.2019 | BRANDSCHUTZ

Durch Feuer in Wohngebäuden entstehen in Deutschland pro Jahr Schäden von mehr als 3 Milliarden Euro. Hier gibt es jährlich ca. 500 Brandtote und die Feuerwehren haben rund 200.000 Einsätze. Jeder vierte Einsatz betrifft einen Privathaushalt. Die häufigsten Ursachen für einen Brand sind mangelnde Vorsicht und Unachtsamkeit. Mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Brände leicht verhindern. Daher sollten in jedem Wohngebäude Rauchmelder angebracht sein. Werden Brände frühzeitig erkannt, können sie auch schnell gelöscht werden. Funktionierende Rauchmelder schlagen Alarm und schützen so Leben und Wertgegenstände.

Vermeiden von Gefahrenquellen

In jedem Wohngebäude gibt es eine Vielzahl von Gefahrenstellen. Oftmals werden diese nicht als solche erkannt, oder die Gefahr wird unterschätz. Überall wo eine Zündquelle und brennbare Materialien in unmittelbarer Nähe zueinander stehen, kann leicht ein Feuer entstehen. Im Haushalt gibt es zahlreiche brennbare Materialien. Brennbare Materialien sind nicht nur leicht entzündliche Gase oder Flüssigkeiten. Dazu zählen auch feste Stoffe wie Kunststoffe, Textilien oder Holz. Aktive Feuervermeidung bedeutet daher, mögliche Brandquellen zu beachten. Nicht nur bei einem offenen Feuer handelt es sich um eine Zündquelle. Auch der Wäschetrockner, der Elektroherd oder das Bügeleisen stellen eine potenzielle Gefahr dar.

Vorbeugende Maßnahmen zum Brandschutz in Wohngebäuden

Eine der häufigsten Ursachen für einen Brand sind elektrische Defekte. Daher sollte bei Elektrogeräten, die gerade nicht benutzt werden der Strom abgeschaltet werden. Radio, Fernseher, Laptop usw. sollten nicht im Stand-By-Modus laufen. Am besten ist es, wenn der Stecker gezogen wird. So sind die Geräte spannungslos und stellen keine Gefahr mehr dar. Mehrfachsteckdosen stellen ebenfalls eine große Gefahr dar. Hier sollten nicht zu viele Geräte angeschlossen sein, damit die Steckdosen nicht überlastet werden. Steckdosenleisten sollten stets über den Kippschalter ausgeschaltet werden.

Hat sich dennoch ein Elektrogerät entzündet, sollte das entsprechende Gerät zuerst spannungslos geschaltet und nach Möglichkeit anschließend ins Freie verbracht werden. Ist bereits ein Brand ausgebrochen, ist die Feuerwehr über die 112 zu alarmieren. Türen und Fenster sind zu schließen, und das Gebäude so schnell wie möglich zu verlassen. Andere Mitbewohner sind vor dem Brand zu warnen. Der Feuerlöscher kann nur bei Entstehungsbränden eingesetzt werden. Ansonsten bringt man sich selbst in Gefahr.

Weitere Informationen zum aktiven Brandschutz in Wohngebäuden

https://www.bvbf-brandschutz.de/brandschutz-wohngebaeude/brandschutz-in-wohngebaeuden/brandschutz-in-wohngebaeuden

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