Dämmwut an Häusern – nur zur Konjunkturankurbelung?

08.12.2014 | BAUNEWS

Ein Vorhaben des Umwelt- und Wirtschaftsministeriums beschloss in einem Aktionsprogramm Hauseigentümern neue Anreize für Sanierung ihrer Gebäude. Durch das “Aktionsprogramm Klimaschutz” wird mit Steuervorteilen für Hauseigentümer, die ihre Gebäude dämmen wollen, gelockt. Mit diesem Programm sollen bis zum Jahr 2020 bis zu 80 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Davon umfassen bis zu fünf Millionen Tonnen den Bereich Wohnen und Bauen. In der Kampagne “Die Hauswende” heißt es sogar, der Eigentümer senke nicht nur Energiekosten, sondern schone die Umwelt.

Fraglich ist jedoch auch, ob riesige Dämmmaßnahmen einem Gebäude möglicherweise mehr schaden als nutzen. Es wird nicht nur das Aussehen des Gebäudes verschandelt, sondern die Lichteinstrahlung in Wohnungen wird reduziert. Unmengen an Styropor werden im Rahmen von Dämmungen an Häusern angebracht. Es ist ungeklärt, wohin in einigen Jahrzehnten die riesigen Styropormengen entsorgt werden sollen. Erwiesen ist auch, dass Dämmstoff leicht entflammbar ist und giftige Zusatzstoffe enthält.

Berechnungen eines Eigentümervereins ergaben, dass Investitionen in Dämmungen sich erst nach 51 Jahren amortisieren und das, obwohl Dämmmaterialien eine Haltbarkeit von höchstens 50 Jahren haben. Bis 2050 seien Investitionen von ca. 838 Milliarden Euro nötig, denen Einsparungen von 370 Milliarden Euro gegenüberstehen.

Ein gigantisches Verlustgeschäft!

Bleibt nur der Konjunktureffekt: Die riesigen Investitionen in Styroporplatten kurbeln die Konjunktur an.

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