Bei der Planung des eigenen Partykellers ist vor allem eines ganz wichtig: Ausreichend Platz. Neben dem Mobiliar sollte noch genügend Platz zum Tanzen vorhanden sein. Daneben spielt die Lage natürlich auch eine entscheidende Rolle. Die Gartenhütte am Stadtrand, die Garage oder der Keller sind natürlich besser geeignet als das Kinderzimmer. Eine entscheidende Rolle spielt auch die Art der geplanten Veranstaltung. Soll dabei getanzt und getrunken werden, oder soll hier gemütlich Sport geschaut werden. In einem großen Raum ist beides möglich. In einem Tanzraum werden eine große Anlage, an den Seiten Stehtische und eventuell eine Discokugel benötigt. Für den Spiel- und Hobbyraum benötigt man eine bequeme Couch, einen großen Flat Screen oder eine große Leinwand mit Beamer, vielleicht noch eine Dart-Scheibe und als absolutes Highlight einen Billardtisch.

Darauf sollte bei der Planung geachtet werden

Eine Skizze ist bei der Einteilung des Raumes sehr hilfreich. Die Möbel können mit Kreide auf dem Boden angezeichnet werden. Daneben sich noch zahlreiche andere Dinge wie beispielsweise die Anzahl und Lage der Steckdosen oder die Auswahl eines geeigneten Bodenbelages zu beachten. Teppich lassen sich nur sehr mühsam reinigen. Hier sind Fliesen besser geeignet. Ein wichtiges Kriterium ist auch die Belichtung des Raumes. Ist die Planung abgeschlossen, kann das Mobiliar und die Dekoration besorgt werden. Zu einer guten Party gehören Alkohol, Musik und eine gelassene Stimmung. Dies sollte bei der Auswahl der Einrichtungsgegenstände beachtet werden. In jeden Partyraum dürfen die Bar und die Theke nicht fehlen. Diese bilden für die Gäste eine Barriere. Hier werden die Getränke ausgegeben und Flaschen und Gläser in Sicherheit gebracht. Neben einem Tresen werden zahlreiche Sitzmöglichkeiten oder eine Couch gebraucht. Die Musik kommt natürlich aus der Anlage. Große Anlagen eignen sich nicht für kleine Räume. Die Lautsprecher sollten gut im Raum verteilt werden und nicht dröhnen. Die Anlage sollte also an die Räumlichkeit angepasst werden.

Bei der Einrichtung des ultimativen Partykellers müssen nicht zwingend neue Möbel her. Im Partyraum werden diese sowieso früher oder später beschädigt. Wer die Bar selbst baut, und auf Bierkisten- oder Palletten-Bänke setzt, kann Geld sparen. Aus Europalletten können Flaschenhalter, Regale, Sitzgelegenheiten und vieles mehr gebaut werden. Oftmals werden Europalletten umsonst abgegeben und müssen nur abgeholt werden. Mit ein wenig handwerklichen Geschick und Kreativität ist das Mobiliar so schnell und kostengünstig zusammengestellt. Im Internet oder sogar auf dem Sperrmüll findet man wahre Möbelschätze für den eigenen Partyraum. Auch hier ist wieder viel Einfallsreichtum gefragt. So kann beispielsweise ein altes Weinfass als Stehtisch verwendet werden. Alte Autoreifen können zu Stühlen oder Tischen umfunktioniert werden. Mit Bierkästen können ebenfalls zahlreiche Einrichtungsgegenstände hergestellt werden. Im Internet sind hierzu viele tolle Ideen zu finden.

Damit die Wände eindrucksvoll gestaltet werden, sollten einige Tipps beachtet werden. Poster von nackten Frauen sind hier nicht unbedingt die beste Wahl. Mit Tafelfarbe können die Wände im Partykeller ganz einfach in große Tafeln verwandelt werden. Hier können sich die Gäste bei der nächsten Party kreativ austoben. Da kommt gleich richtig gute Stimmung auf. Leuchtfarben sorgen für kraftvolle Effekte, wenn das Licht angeht. Damit die Stimmung niemals kippt, sollte der Gastgeber immer noch einen Joker in der Hand haben. Dazu eignet sich beispielsweise ein Glücksrad an der Decke. Im richtigen Moment kann damit die Party gerettet werden. Eine weitere ausgefallene Idee für den Partykeller ist eine Fotowand mit alten Polaroids. Diese weckt bei den Gästen alte Erinnerungen und sorgt für reichlich Gesprächsstoff. Eine ausfahrbare Leinwand oder ein kleiner Spielautomat können ebenfalls jede Party retten. Eine Nebelmaschine, eine Kiste mit Seifenblasen oder Leuchtmittel-Sticks bringen Schwung auf jeder Party. Für einen Partyraum benötig man neben der passenden Räumlichkeit also nur etwas Kreativität.