In vielen Branchen ist Sicherheitskleidung vorgeschrieben, je nach Einsatzart unterliegt die Kleidung speziellen DIN-Normen. Sicher können viele Arbeiten beim Hausbau auch ohne spezielle Schutzkleidung durchgeführt werden, für Malerarbeiten reichen beispielsweise ein altes T-Shirt und ein paar Jeans. Am Haus sind jedoch auch oft „härtere“ Arbeiten an der Tagesordnung, Maurerarbeiten oder gar gefährliches Schweißen erfordert eine Schutzausrüstung.

Qualifizierte Handwerker

Alle Handwerker werden die Schutzkleidung für ihren Beruf kennen und ihren Körper schützen. Jeder Arbeitgeber stattet seine Mitarbeiter mit der nötigen PSA (Persönliche Schutzausrüstung) aus. Doch der Bauherr muss ebenfalls über die Sicherheitskleidung unterrichtet sein, denn oft wird er beim Hausbau selbst anpacken und Freunde werden auch mithelfen. Doch auch Privatleute müssen die richtige Kleidung tragen, bekannte Marken wie Engelbert Strauss sind bei dieser Kleidung immer zu bevorzugen. Denn hier geht Beratung mit dem Verkauf Hand in Hand, die Mitarbeiter kennen sich bestens aus und klären die Kunden genau auf. Für viele Arbeiten beim Hausbau ist gar keine Schutzkleidung nötig, andere wiederum sollten nur mit spezieller Kleidung ausgeführt werden.

Oft wird ja gerade bei Hausbau selbst Hand angelegt, viele Tätigkeiten werden in die Eigenleistung einfließen. Eine professionelle Arbeitshose wird das Arbeiten auf der Baustelle wesentlich erleichtern, sie ist bequem und das Material verträgt Staub und Schmutz. Es gibt auch Latzhosen mit spezieller Knie-Verstärkung, sie ist für Pflasterarbeiten und das Verlegen von Laminat oder Parkett unersetzlich. Wer bei Verlegearbeiten schon mal lange auf den Knien war, wird diese Polsterung zu schätzen wissen. Natürlich haben alle Hosen viele Taschen, für Zollstock, Handy, usw.

Eine lohnende Investition

Handwerker müssen natürlich spezielle Schutzkleidung tragen, bei Unfällen prüft die Berufsgenossenschaft sehr genau, ob alle sicherheitsrelevanten Bestimmungen eingehalten wurden. Doch auch für den Privatmann ist es sehr hilfreich, diese Kleidung erleichtert den Hausbau ungemein. Selbst ein privater „Häuslebauer“ braucht Schutzkleidung auf dem Bau, denn schnell kann mal ein T-Shirt irgendwo hängenbleiben und mit Sandalen ist es auf der Leiter sehr gefährlich. Mitunter ist es lästig, Schutzkleidung zu tragen, aber man sollte sie trotzdem anziehen. Sicher braucht es etwas mehr Zeit sich ordnungsgemäß zu kleiden, aber man sollte immer bedenken, die Heilung einer Wunde oder gar ein Knochenbruch dauert sehr viel länger.

Was sollte man beachten?

Im gewerblichen Bereich ist die passende Schutzkleidung vorgeschrieben, im privaten Bereich nicht. Im eigenen Interesse sollte man allerdings Schutzkleidung tragen, sie sollte keinesfalls fehlen. Die Kleidung muss auch genügend Bewegungsfreiheit bieten, aber auf gar keinen Fall darf sie zu weit sein. Denn hier ist die Gefahr des Hängenbleibens zu groß. Stets ist auf die Temperatur zu achten, im Sommer empfehlen sich Baumwollstoffe, im Winter darf die Arbeitskleidung jedoch ruhig gefüttert sein. Die Jacken sollten durchaus etwas länger sein, der Rücken darf nicht frei liegen. Arbeitsschuhe sind „Pflicht“, sie schützen gegen das Abrutschen von Leitern oder auf glatten Böden. Außerdem kann man sich keine Nägel und Schrauben eintreten. Arbeitshandschuhe schützen die Hände vor allerlei Rissen und Abschürfungen, wobei bei Arbeiten mit Motorsägen Lederhandschuhe, spezielle Schnittschutz-Kleidung und ein Helm mit Visier zu tragen ist. Bei vielen Arbeiten am und im Haus entstehen Staub und Splitter, deshalb macht eine Schutzbrille für die Augen wirklich Sinn. So ist jeder Bauherr bestens ausgestattet, er kann sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren und ist vor Verletzungen bestens geschützt.