Der Baugrund ist groß, das Geld ist vorhanden – warum baut man nicht einfach ein Zweifamilienhaus? Diese Frage beantworten immer mehr Bauherrn damit, dass sie sich über ein Projekt dieser Art trauen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand.

Ein Zweifamilienhaus zu bauen ist nicht sehr viel aufwendiger als ein Einfamilienhaus gleicher Größe. Sobald man selbst in eine Hälfte eingezogen ist, kann man die zweite getrost vermieten und somit einen großen Teil der Finanzierung des ganzen Hauses über die entsprechende Miete wieder herein holen. Wenn man Kinder hat, kann man ein Zweifamilienhaus auch als Mehrgenerationenhaus verwenden. So wird der Familienbund wieder gestärkt. Großeltern können dann sorgenfrei auf die Enkelkinder aufpassen, die nur eine Tür weiter wohnen. Die Großeltern können im höheren Alter ebenfalls auf den Familienverbund eines Mehrgenerationenhauses setzen. Da kann der Sohn schnell mal einkaufen fahren, da kann die Schwiegertochter einen Arztbesuch organisieren oder ein Enkelkind kann mit dem Computer helfen.

Nach dem Gesetz gibt es bei Zweifamilienhäusern immer einen Hauptwohnraum und einen Nebenwohnraum. Dies geht auf die Gesetzgebung nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Es bedeutet, dass zwei Wohnungen in einem einzigen Haus unabhängig voneinander genutzt werden können.

Unabhängigkeit ist das Schlagwort. In einem Zweifamilienhaus kann man den eigenen Kindern die Erfahrung einer eigenen Wohnungsverantwortung näher bringen, und ihnen dennoch das Sicherheitsnetz der nahen und fürsorglichen Familie geben.

Viele sagen, ein Zweifamilienhaus und eine Doppelhaus seien das gleiche. Stimmt aber nicht. Bei einem Doppelhaus sind zwei eigenständige Einfamilienhäuser aneinander gebaut, und jede Partei hat ein eigenes Grundstück.

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