Fördermöglichkeiten ausschöpfen

24.05.2014 | BAUPLANUNG

Häuslebauer können immer noch mit staatlicher Unterstützung eine ganze Menge Geld bei Neubau und Sanierung sparen. Das ist durch vielfältige Fördermittel möglich, welche Bund, Länder und Kommunen ausschütten. Dafür müssen aber bestimmte Kriterien beim Bau oder bei der Sanierung erfüllt werden.

 

Förderung durch die KfW Bank

Die KfW fördert umweltbewusstes, energieeffizientes und barrierefreies Bauen. Dafür werden die Standards der verschiedenen Niedrigenergiehäuser KfW 70, KfW 50 oder KfW 40 angesetzt. Je Wohneinheit wird bis zu 50.000 Euro zinsgünstiger Kredit bereitgestellt. Förderfähig sind die Baukosten, die Baunebenkosten ohne Grundstückskosten, Planungskosten und Bauberatungskosten. Die KfW fördert den Einbau von Photovoltaikanlagen, eine energieeffiziente Sanierung und den barrierefreien Umbau bestehender Immobilien. Pro Wohneinheit liegt die Kredithöhe bei 50.000 Euro. Der Tilgungszuschuss für energieeffiziente Umbauten kann bis zu 13.125 Euro betragen. Ansprechpartner für einen Kredit der KfW ist die Hausbank.

 

Zuschüsse des BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unterstützt Investitionen in erneuerbare Energien. Mini-Blockheizkraftwerke, Wärmepumpen, Biomasse und Solarthermie zählen zu den Förderprodukten. Die Förderung der BAFA gilt nur für Gebäude, deren Bauantrag vor 2009 gestellt wurde. Die Um- und Neubaumaßnahmen lassen sich mit den Förderprogrammen der KfW kombinieren.

 

Förderung der Länder, Städte und Gemeinden nutzen

Jedes Bundesland bietet für Bauherren unterschiedliche Fördermöglichkeiten an. Sie gliedern sich in zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Einige Kredite richten sich nach der Familiengröße und dem Jahreseinkommen. In vielen Kommunen werden besonders junge Familien mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt. Auch evangelische Kirchen und katholische Bistümer unterstützen Bauherren. Die Vergünstigungen reichen von Darlehen mit niedrigen Zinsen bis zu zinslosen Krediten. Mit dem Erbbaurecht können Bauherren gegenüber einem herkömmlichen Grundstückskauf Kosten sparen.

 

Mit Wohn-Riester vorsorgen

Wohn-Riester kann als Bausparvertrag oder als zinsgünstiges Darlehen genutzt werden. Entweder wird eine Summe mit staatlicher Unterstützung angespart oder das Darlehen wird auf einmal zur Finanzierung eines Immobilienkaufes gewährt. Der Staat zahlt jährlich einen Zuschuss von 154 Euro. Pro Kind, für das Kindergeld bezogen wird, erhöht sich die Summe um 185 Euro. Für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, werden 300 Euro zusätzlich gezahlt.

Bildnachweis: © Daniel Ernst, Fotolia.com

 

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