Versicherungen sind grundsätzlich Wetten. Hausbesitzer wetten darauf, dass ihrem Haus etwas passiert, Versicherungen wetten, dass nichts passiert.

Ganz so drastisch sollte man es vielleicht nicht ausdrücken. Im Grunde bekommt man Geld im Falle, dass ein Unglück geschieht. Ein solches Unglück kann auch der Bruch von Glas sein, den man zusätzlich mit der Hausratsversicherung abschließen kann.

Wenn man Kinder im Haus hat, ein verspieltes Haustier oder man selbst ein kleiner Tollpatsch ist, ist eine Glasversicherung nichts Falsches. Dabei werden Spiegel, Vitrinen oder auch so sensible Dinge wie das Induktionskochfeld am Herd in die Hausratsversicherung inkludiert.

Glasschäden sind leider etwas, was einfach und schnell passieren kann, was aber sogar für erfahrene Heimwerker nur in ganz seltenen Fällen selbst repariert werden kann. Man stelle sich vor, man hebt einen heißen und schweren Topf vom Herd, die Hitze überrascht einen und man lässt das Gerät voller heißem Wasser aus rund 60 Zentimetern auf das teure Induktionskochfeld krachend fallen. Dieses Malheur kann schnell einige hundert Euros kosten.

Wer Sicherheitsdenken den Vorrang gegenüber einem vielleicht sogar kalkulierten Risiko gibt, kann mit einer zusätzlichen Glasversicherung gut leben. Zudem ist diese Art der Versicherung nicht teuer – viele Hausratsversicherer bieten eine entsprechende Versicherung schon für 6 Euro pro Monat an.

Fenster und Türen sind schon in der Wohngebäudeversicherung inkludiert, da sie fest mit dem Gebäude verbunden sind. Ausgeschlossen von der Glasversicherung sind allerdings bewegliche Glasobjekte wie Handys, Fernseher oder Brillen. Inkludiert sind alle Glasscheiben, die zum Mobiliar gehören. Das sind Spiegel, die Kochfelder oder auch Vitrinen.

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