Seit vielen Jahrhunderten macht der Mensch sich den Magnetismus zu Nutze. Zunächst nur in Form des Kompasses in der Seefahrt eingesetzt, finden Magnete heute überall ihr Einsatzgebiet. Die Magnetschwebebahn in Shanghai beispielsweise beschleunigt und bremst mithilfe von Magnetismus. Auf Schrottplätzen werden riesige Magnete eingesetzt, um schwere Metallteile zu bewegen und um Müll zu trennen. Doch auch im Alltag zu Hause kommen Magnete auf verschiedene Art und Weise zum Einsatz.

Magnete werden gerne in der Küche eingesetzt

Der Kühlschrank eignet sich besonders gut, um kleine Notizen oder Nachrichten anzubringen. Denn hier schaut jedes Mitglied eines Haushaltes garantiert mindestens einmal am Tag hinein. Auf Metall-Kühlschränken eignen sich besonders Magnete, um Zettel anzubringen. Denn diese verbrauchen sich nicht und können beliebig oft wieder verwendet werden. Inzwischen gibt es die verschiedensten Motive für Kühlschrankmagneten.

An Magnetleisten hängen viele Haushalte ihre Messer und sonstige Küchenutensilien auf. So können die Messer praktisch geordnet werden und sind im Gegensatz zur Schublade stets griffbereit. Gegenüber einem Messerblock hat die Magnetleiste den Vorteil, dass sie üblicherweise Platz für mehr Messer bietet und außerdem keine Arbeitsfläche auf der Küchenplatte verschwendet wird. Diese Magnetleiste eignet sich auch gut für Büro und Werkstatt.

Magnetismus für ein angenehmes Schließen von Türen

In vielen Türen werden Magnete als Schließmechanismus verbaut. Für das Fliegengitter an der Balkontür eignen sich Magnete als Verschluss ganz hervorragend. Eine Möglichkeit ist ein Lamellenvorhang, der in der Mitte mithilfe von Magneten schließt. Das bietet den Vorteil, dass man problemlos mit einem Tablett durch die Vorhand schreiten kann und dieser sich hinter dem Rücken wieder schließt. So bleiben Insekten garantiert draußen, Haustiere wiederum können den Lamellenvorhang üblicherweise problemlos passieren. Auch im Bad und in der Küche kommen Magnete in vielen Schranktüren zum Einsatz.

In vielen elektronischen Geräten sind Magneten verbaut

Auf den ersten Blick sind sie nicht sichtbar, dennoch sind Magnete in vielen technischen Geräten unerlässlich. Lautsprecher beispielsweise könnten ohne Magnete nicht funktionieren. Sie sollten jedoch nicht zu dicht an einem Fernsehgerät aufgestellt werden, da die elektromagnetischen Felder die Bildqualität beeinträchtigen können. Auch in vielen weiteren elektrischen Geräten wie DVD-Player und Mikrowelle sind Magnete enthalten. Sehr wichtig ist der Magnet auch in der Computerfestplatte. Durch das entstehende elektromagnetische Feld können dort erst Daten gespeichert werden.

Doch wer mit Magneten hantiert, sollte vorsichtig sein. Denn viele elektronische Geräte können nachhaltig beschädigt werden, wenn sie zu lange einem magnetischen Feld ausgeliefert sind. Eine Festplatte beispielsweise wird zerstört und das gespeicherte Material vernichtet, wenn sie einem starken Magneten ausgesetzt ist. In der Praxis ist es jedoch sehr unwahrscheinlich, dass ein Magnet nahe genug an eine Festplatte herankommt, die in einem PC verbaut ist. Auch die Bankkarte kann unbrauchbar werden, wenn ihr Chip mit einem Magneten in Berührung kommt. Vorsicht ist auch bei Menschen mit Herzschrittmacher oder Hörgerät geboten, da diese Geräte ebenfalls durch Magneten beeinflusst werden können.

Wer sich für das Thema Magnetismus interessiert, kann sich auf supermagnete.de weiter informieren.

Bildnachweis: womansplace | pixabay.com

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