Der wunderbare Anblick eines Kaminofenfeuers in den eigenen vier Wänden sorgt für Gemütlichkeit und Freude. Wie sich ein tolles und umweltschonendes Feuer unkompliziert entzünden lässt, die Scheibe anschließend schnell von möglichem Ruß gereinigt wird, ist auch kein Hexenwerk und simpel gemacht.

Feuer von oben nach unten entzünden

Das Feuer wird am besten von oben nach unten entzündet. Der Schornstein erwärmt sich so schneller und baut zügig Luftzug auf. Außerdem entsteht auf diese Weise weniger belastender Feinstaub. Es sollte ausschließlich trockenes Holz verwendet werden, da dann für eine rußfreie Kaminscheibe gesorgt ist und somit ein freier Blick auf das schöne Feuer bleibt.

Aufbau eines sogenannten Feuer-Moduls

Um das Feuer am schnellsten in Gang zu bringen, schichtet man ungefähr vier 4 bis sechs Holzscheite von kleinerer Größe kreuzweise aufeinander. Dann wird Anzündholz obenauf gelegt und mit zum Beispiel Holzwollepads angezündet. Der Luftregler sollte komplett geöffnet sein, die Ofentür zunächst angelehnt. Wenn sich ausreichend Zug gebildet hat, darf die Tür geschlossen werden. Die Luftzufuhr sollte man aber erst drosseln, wenn sich das Feuer vollständig entzündet hat.

Nachstehend ist der Aufbau des sogenannten Feuer-Moduls noch einmal anschaulich dargestellt.

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Geduld beim Nachlegen – Ruß mit Papier entfernen

Erst wenn das Holz vollständig abgebrannt ist und die Flammen nahezu erloschen sind, ist der richtige Augenblick gekommen, um weitere Holzscheite nachzulegen. So wird vor allem verhindert, dass gesundheitsschädigendes Rauchgas in den Wohnraum austreten kann.

Um mögliche Rußrückstände von der Ofenscheibe zu entfernen, knüllt man Papier und feuchtet es leicht an. Mit dem feuchten Papier nehmen Sie nun etwas von der ausgekühlten weißen Asche auf. In der Asche dürfen sich keine Holzstückchen befinden, eine verkratzte Scheibe will niemand! Mit dem in Asche getränkten Papier wird nun vorsichtig die Scheibe kreisförmig abgerieben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, teure, chemiehaltige und Platz einnehmende Reinigungsmittel sind Geschichte.