Um sich zukünftig in seinem Eigenheim wohl zu fühlen gehören die eigenen vier Wände gut geplant. Neben der Planung der Raumgröße und Anordnung der Räumlichkeiten ist auch besonderes Augenmerk auf Anschlüsse wie Strom, Wasser und eventuell Gas zu legen! – So auch in der Küche!

Am besten wäre natürlich wenn man im Vorhinein schon genau wüsste welche Geräte man in der Küche dauerhaft an welcher Stelle betreiben will. Da dies in den meisten Fällen auf lange Frist nicht vorhersehbar ist bietet sich an die Küchenplanung von einem Profi durchführen zu lassen. Außerdem könnte man bei der Planung eines mehrstöckigen Hauses ebenfalls darauf achten, Wasseranschlüsse in jedem Stockwerk nahezu untereinander zu platzieren da dies den Leitungsweg minimiert und somit Kosten spart.

Jetzt aber zur Planung der Anschlüsse in der Küche vom Profi!

Bei Neubauten ist es selbstverständlich einfacher als bei Altbauten da man sich hier frei entfalten kann. Der Küchenplaner kennt die richtige Höhe und den Abstand der Steckdosen zu den Geräten. Diese Anordnung der Steckdosen wird auch in der Planungsskizze eingezeichnet und dementsprechend die nötigen Leitungen verlegt. Wie viele Anschlüsse man allerdings braucht ist jedem selbst überlassen und lässt sich auch nicht pauschalieren, da es in der heutigen Zeit schon sehr viele Möglichkeiten gibt seine Küchengeräte zu vernetzen. Hierbei spricht man von einer smarten Küche! Außerdem nutzt nicht jeder dieselben und gleich viele Geräte.

Das minimum an Steckdosen sollte allerdings bei 17 Stück liegen wobei grundsätzlich gilt, man kann nie genug Steckdosen in der Küche haben. Besser mehr Steckdosen vorinstallieren lassen als nachträglich die doppelte Arbeit und Kosten zu haben. Und Sie kennen es doch auch bestimmt aus einer alltäglichen Situation! Mist, schon wieder eine Steckdose zu wenig, dann nehm ich vorübergehend eine Steckdosenverteilerleiste. Das will man sich in einem Neubau doch bestimmt ersparen.

Beleuchtung der Arbeitsfläche

Viele Leute vergessen bei der Planung Ihrer Küche auch die nicht unwesentliche Beleuchtung für die Arbeitsfläche. Auch diese benötigt einen Stromanschluss welcher natürlich auch gut geplant werden sollte, sonst tappt man beim kochen schnell im Dunkeln.

Bei neueren modernen Küchen gibt es außerdem die sehr praktische Möglichkeit versenkbare Steckdosen zu verwenden, diese verschwinden dann in Schränken oder Auszügen und sind somit nicht sichtbar. Außerdem nehmen diese keinen wertvollen Platz auf der Arbeitsfläche weg. Dies bietet sich vor allem bei Geschirrspüler oder Kühlschrank an, welche eine große Einbautiefe haben und das Stromanschlusskabel nicht besonders lang ist. Im Großen und Ganzen kann man sagen, lieber eine Steckdose zu viel als zu wenig.