Stromanbieterwechsel – eine leichte Angelegenheit

15.02.2016 | BAUNEWS

Aufgrund der in den letzten Jahren regelmäßig gestiegenen Strompreise müssen die Verbraucher heute immer mehr für die Energie aus der Steckdose zahlen. Um den Strom möglichst günstig zu beziehen, kann sich ein Wechsel des Stromanbieters lohnen. Wer eine neue Wohnung bezieht, wird in der Regel zunächst vom örtlichen Grundversorger mit Strom versorgt. Dieses geschieht dann zunächst zum Grundversorgungstarif, allerdings bieten die meisten Grundversorger Sondertarife mit besseren Konditionen an. Noch mehr Geld kann man mit einem Wechsel des Stromanbieters sparen, da heute immer mehr Stromanbieter über die Region hinaus tätig sind.

Bei jedem Angebot zweimal hinschauen

Die Stromanbieter gehen mit vielversprechenden Werbebotschaften auf Kundenfang. So wirbt manches Unternehmen damit, dass es den Strom zu einem bestimmten Betrag unter dem Grundversorgungstarif anbietet, aber was sich zunächst sehr günstig anhört ist nicht zwangsläufig der günstigste verfügbare Tarif. Bei manchen Stromanbietern muss bei zu geringem oder zu hohem Verbrauch drauf gezahlt werden, dass sollte vor dem Abschluss des Vertrags genau geprüft werden, damit man keine böse Überraschung erlebt.

Stromlose Zeit nicht möglich

Wer einen Vertrag bei einem anderen Stromanbieter unterschreibt, gibt diesem damit direkt den Auftrag den alten Vertrag zu kündigen. Die Stromversorgung ist gesetzlich garantiert und beim Stromanbieterwechsel bekommt man durchgängig Strom, ein Vakuum während des Wechsels ist also nicht möglich und die weit verbreitete Angst unbegründet. In der Regel dauert es etwa einen Monat, bis man Strom vom neuen Anbieter erhält, teilweise liegt die Frist zur Kündigung aber auch bei drei Monaten und mehr, dann dauert der Wechsel entsprechend länger. In bestimmten Fällen, zum Beispiel bei einer Erhöhung des Tarifs, besteht ein Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall sollte man die Kündigung des bestehenden Vertrags selbst vornehmen, da die Frist in einem solchen Sonderfall nur ein paar Tage beträgt und es deshalb sein kann, dass der neue Stromanbieter die Kündigung des alten Vertrages nicht rechtzeitig einreichen kann. Nach der Kündigung sollte man dann den Vertrag mit dem neuen Anbieter unterzeichnen, bevor dieser gegebenenfalls der Preiserhöhung folgt.

Bildnachweis: AlexanderStein | pixabay.com

Immobilie verkaufen mit oder ohne Makler?

Soll in den Verkauf einer Immobilie ein Makler einbezogen werden oder nicht? Das ist eine wichtige Frage, die Sie sich schon recht zeitig stellen müssen, wenn Sie beabsichtigen eine Immobilie – egal ob Haus oder Grundstück – zu verkaufen. Eine pauschale Antwort darauf...

Fertighausindustrie erwartet Umsatzrekord

Fertighäuser werden immer beliebter. Ursache für den Trend zum Fertighaus ist vor allem das stetige Steigen der Baukosten. Doch was ist ein Fertighaus und warum wird es immer beliebter? Das schnell gebaute Traumhaus Der Bau eines Fertighauses ist attraktiv, weil,...

Solardachziegel als Alternative zu Photovoltaik-Modulen?

Solarenergie gibt es seit den frühen 1900er Jahren. Aufgrund der hohen Installationskosten und der geringen Effizienz wurde es jedoch bis vor kurzem nicht als praktikable Option für den privaten Gebrauch angesehen. Aber die Dinge haben sich in den letzten Jahren...

Die Vorteile von Building Information Modeling in der Baubranche

Um die Planung und Verwaltung von Bauwerken adäquater und vernetzter umsetzen zu können, findet in der Baubranche immer häufiger die sogenannte „BIM-Methode“ Anwendung. BIM steht für Building Information Modeling, wobei es sich also um die Modellierung von...

Rekordhöhe beim Baupreisindex für Wohnimmobilien

Im zweiten Quartal dieses Jahres sind Bauleistungen für Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahr um 17,6 Prozent gestiegen. Nach Angaben des ist dies seit Mai 1970 der höchste Anstieg bei Baupreisen. Auch der Gewerbe- und der Straßenbau sind von den Preissteigerungen...