Wasser aus der Zisterne oder dem eigenen Brunnen im Garten

23.09.2017 | GARTEN & TERRASSE

Wer über einen großen Garten verfügt, muss jährlich mehrere Kubikmeter Wasser zum Gießen aufwenden. Mit einem Brunnen und einer Zisterne kann man viel Geld sparen und sich ein wirkungsvolles Bewässerungssystem zulegen.

Ergiebige Wasserspeicher für den Garten

Brunnen und Zisternen sind ideale Wasserspeicher. Während Brunnen Grundwasser erschließen, kann man in Zisternen Regenwasser sammeln, um es später für die Bewässerung des Gartens nutzen zu können. So lässt sich das teure Leitungswasser ersetzen. Zisternen werden aus Beton oder Kunststoff gefertigt. Sie sammeln ablaufendes Regenwasser und speichern es. Eine Zisterne kann man in die Erde einlassen, so spart man jede Menge Platz im Garten. Zisternen aus Beton sind besonders belastbar und können zum Beispiel auch unter einer PKW-Einfahrt angebracht werden. Die Modelle aus Kunststoff sind leichter und besonders flexibel zu montieren.

Die Vor- und Nachteile einer Zisterne

Zisternen für den Gartengebrauch fassen im Schnitt 4.000 bis 5.000 Liter. Somit sind sie ein ergiebiger Wasserspeicher. Schließt man Pumpe und Filter an, kann das Wasser nicht nur für die Gartenbewässerung genutzt werden, sondern beispielsweise auch für die Toilettenspülung im Haushalt. Wichtig ist die Einrichtung eines Überlaufs, der überschüssiges Wasser bei starken Regenfällen in die Kanalisation befördert. Besonders wenn das Wasser aus der Zisterne auch im Haushalt genutzt werden soll, sind das erforderliche Zubehör und die Installation relativ kostenintensiv.

Der Gartenbrunnen als Alternative

Eine Gartenbrunnen kann eine gute und günstige Alternative zur Zisterne sein. Dafür ist es allerdings erforderlich, eine Genehmigung einzuholen. Grundwasser in einer Tiefe von bis zu sieben Metern ist mit einem Rammbrunnen einfach zu erreichen und zu erschließen. Das Wasser kann dann mittels einer Pumpe durch ein Stahlrohr noch oben befördert werden. Wer tiefer gelegenes Grundwasser erreichen will, benötigt einen Bohrbrunnen, dessen Anlegung mit mehr Aufwand und Kosten verbunden ist. Der Vorteil von Bohrbrunnen ist, dass sich das geförderte Wasser für eine Wärmepumpenheizung nutzen lässt. Wer einen großen Garten und einen hohen Wasserverbrauch hat, sollte über die Anlage einer Zisterne oder eines Brunnen nachdenken.

 

 

Bildnachweis: Jürgen Acker | pixelio.de

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