Wer einen schönen und gepflegten Garten haben möchte, der investiert dafür nicht nur jede Menge Zeit, sondern auch einiges an Geld. Besonders ärgerlich ist es daher, wenn Beete oder der Rasen aufgrund von langen und starken Niederschlägen nahezu überschwemmt und die Pflanzen dadurch zerstört werden. Eine clevere Art, um in einem solchen Fall für ausreichend Entwässerung zu sorgen, ist eine Gartendrainage. Wer ein wenig handwerkliches Geschick besitzt, kann eine solche Drainage mit Hilfe von geeignetem Baumaterial ganz einfach selber verlegen. Man unterscheidet dabei zwischen drei unterschiedlichen Varianten.

Die einfache Drainage

Entscheidet man sich für die einfache Drainage, so braucht man lediglich ein etwa 30-40cm tiefes Loch in seinem Garten zu graben, das mit Kies oder anderen kleinen Steinen gefüllt wird. So kann das Wasser bei starkem Regen darin abfließen und darüber hinaus schließlich in die Kanalisation gelangen.

Drainage mit Tonrohren

Eine weitere Möglichkeit ist das Einsetzen von natürlichen Tonrohren, die in dem ausgehobenen Graben eingesetzt werden. Die Tonrohre besitzen eine sehr grobe Struktur, damit das Regenwasser durch die Erde in die Rohe abfließen kann. Da die Struktur das angestaute Wasser allerdings nur langsam durchsickern lässt, dauert die Entwässerung wesentlich länger, als bei der dritten Option.

Drainage mit PVC-Rohren

Diese Methode ist wahrscheinlich die beliebteste von allen und wird daher am häufigsten umgesetzt. Die Drainage wird hierbei nicht mit Ton-, sondern mit PVC -Rohren verlegt, die vor dem Einbau mit etlichen kleinen Löchern versehen werden. So kann das Regenwasser schnell und einfach ablaufen und verhindert dadurch die Überwässerung des Gartens.

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