Blitzableiter – Spannung pur

21.05.2014 | ENERGIE & TECHNIK

Hat man früher auf nahezu jedem Haus einen Blitzableiter gesehen, so hat sich dieses Bild heutzutage stark verändert. Da vom Gesetz keine Blitzableiter mehr zwingend vorgeschrieben sind, sieht man immer weniger Blitzableiter. Dennoch sollte sich jeder Besitzer für die Montage eines Blitzableiters entscheiden. Niemand kann sich vor einem Blitzeinschlag mit folgender Brandentstehung sicher sein. Eine Blitzschutzanlage macht durchaus Sinn, aber nur dann, wenn der Blitzableiter höher als die höchste Stelle des Gebäudes ist. Auch bei einem großen handwerklichen Geschick gehört die Montage in die Hände von Spezialisten.

 

Blitzableiter sind unerlässlich

Mit rund 45.000 Ampere kann ein Blitz durch das Haus fahren und alles Brennbare entzünden. Intelligente Lösungen sind äußere und innere Schutzeinrichtungen. Zu den äußeren Schutzeinrichtungen zählen die Fangeinrichtungen. Stangen, Drähte oder Metallseile werden auf dem Dach montiert und schützen vor dem direkten Einschlag. Die Weiterleitung erfolgt über ein netzartig über das Haus angelegtes System. Es bildet die elektrisch gut leitende Verbindung zwischen der Fangeinrichtung und der Erdungsanlage. Im Haus selbst liegt die innere Schutzeinrichtung. Der innere Blitzschutz verhindert, dass der Blitzstrom aus der umgebenen Erde in die Stromleitung fließt.

Moderne Blitzableiter weisen eine isolierte, hochspannungsfeste Leitung auf, eine problemlose Einhaltung des Trennungsabstandes und eine hohe Akzeptanz bei Planern und Hausbesitzern durch die dezente Gestaltungsmöglichkeit des Trennungsabstandes.

 

 

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