Bodenprüfung – Ein tiefergehender Blick lohnt sich

30.07.2018 | BAUPLANUNG

Wenn man sich zum Bau eines neuen Eigenheimes oder eines neuen Gebäudes für das Unternehmen entschlossen hat, sucht man sich zuerst das passende Grundstück aus. Neben der Lage in Hinblick auf Aussicht, sozialem Umfeld oder Einkaufsmöglichkeiten ist entscheidend, über welche Qualität der Boden verfügt. Geld für eine Bodenprüfung in die Hand zu nehmen kann langfristig vor unangenehmen Überraschungen schützen.

Es gibt exponierte Stellen, die man immer vor einem Kauf von einem Experten prüfen lassen sollte. Dazu gehören zum Beispiel Handlagen. Sollte man ein Grundstück mit einer Hanglage erwerben wollen, raten Experten immer dazu, sich vorher mit einem Sachverständigen in Verbindung zu setzen um sich von diesem eine Expertise über das Grundstück einzuholen. So können gleich von Anfang an missliche (Hang-)Lagen vermieden werden.

Eine Bodenüberprüfung hat aber nicht nur etwas damit zu tun, dass das Haus später nicht wegrutschen soll. Die Beschaffenheit des Fundamentes spielt vor allem auch eine Rolle wenn es darum geht, ob man einen Keller anlegen kann und wenn ja, wie tief dieser sein darf. Dabei kann auch festgehalten werden, welchen Boden man hat und mit welchen Stützmaßnahmen sowohl der Architekt wie auch der Bauunternehmer einen eventuellen Keller samt dem darauf errichteten Haus zu planen sowie auszustatten hat. Bei einer Bodenprüfung können auch gleich eventuelle Wasserreservoirs ausgemacht werden. Diese können anschließen für den Bau von Trinkwasserbrunnen genutzt werden.

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