Die energetische Sanierung wird auch als thermische Sanierung bezeichnet. Es handelt sich hierbei um die Modernisierung eines Hauses zur Minimierung des Verbrauchs an Energie, speziell für die Heizung und Lüftung sowie Warmwasser. Der Energieverbrauch wird durch die gezielten baulichen Maßnahmen minimiert. Dies senkt die Energiekosten deutlich und ist für Immobilienbesitzer und auch für Mieter von besonderem finanziellem Vorteil. Besonders die stetig steigenden Energiepreise sind ein bedeutendes Argument für eine solche energetische Sanierung.

Durch die verschiedenen Maßnahmen der Sanierung kann den Energiebedarf der Immobilie gesenkt werden. Hierzu gehören vor allem Maßnahmen zur Wärmedämmung an den Außenwänden, am Dach oder auch im Keller. Vor allem ältere und undichte Fenster sollten bei der energetischen Sanierung ausgetauscht werden. Eine moderne Heizung gehört ebenfalls zu den Sanierungsmaßnahmen dazu und sie hilft dabei, dass der Energieverbrauch verringert wird. Die Integration von neuen Lüftungsanlagen mit einer Wärmerückgewinnung ist eine weitere Sanierungsmöglichkeit.

Eine Wärmedämmung an der Außenfassade des Gebäudes spart mehr als 25 Prozent der Energiekosten, eine Wärmedämmung des Hausdachs bis zu 15 Prozent. Wie viel genau eingespart werden kann, hängt auch von Material und vom Zustand des Bauwerks ab. Eine neue Heizungsanlage mit einer Wärmepumpe, Brennwerttechnik oder ein Holzpelletofen kann die Kosten für Energie um etwa 30 Prozent senken. Ein niedriger Energieverbrauch entlastet zudem auch die Umwelt und ist für den Klimaschutz besonders wertvoll. Mit einer Sanierung verbessern wird vor allem auch die Wohnqualität optimiert. Somit steigert sich auch der Wert der Immobilie. Häuser und Eigentumswohnungen, die energetisch optimiert sind, lassen sich auch besser verkaufen als Immobilien mit einer schlechten Energieeffizienz.