Heizkosten sparen

03.06.2014 | BAUNEWS

Im Winter, vor allem wenn er kälter und länger ausfällt, fällt ein großer Betrag an Heizkosten an. Dies kann sehr unangenehm sein und sich bei Mietwohnungen negativ auf die Nebenkosten auswirken. Aber auch im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung sind hohe Heizkosten unangenehm, das Geld kann auch für sinnvollere Zwecke verwendet werden. Gut, dass Heizkosten ohne großen Aufwand gesenkt werden können. Die folgenden Ratschläge helfen dabei, Heizkosten effektiv zu senken.

 

Temperatur im Raum überwachen

Wer die Temperatur der Wohnräume im Auge behält, kann die Heizkosten um etwa 10 bis 20 Prozent senken. Dafür sollten Thermometer angeschafft und an einer guten Position und einer Höhe von 1,5 m aufgestellt werden. Im Wohnzimmer und im Kinderzimmer sollten, wenn sich Menschen darin aufhalten, Wohlfühltemperaturen herrschen. Wer hier auf Kosten der Behaglichkeit spart, wird womöglich mit Stimmungsschwankungen konfrontiert werden. Temperaturen bis 24 Grad sind in Wohnräumen nicht außergewöhnlich. Während des Schlafens kann die Temperatur jedoch auf 15 Grad gesenkt werden, auch im Schlafzimmer. Während des Schlafens sind keine höheren Temperaturen nötig.

 

Programmierbare Thermostate verwenden

Programmierbare Thermostate wirken sich äußerst positiv auf die Heizkosten und können die Heizkosten um etwa 25 Prozent senken. Sie dürfen üblicherweise auch in Mietwohnungen verwendet werden, wenn der Vermieter nichts dagegen hat.

Nach dem Einbau der digitalen Thermostate kann die Temperatur in Grad eingestellt werden. Das Thermostat ist dabei in der Lage, die Temperatur des Raums abzutasten und die Heizung dementsprechend zu regulieren. Darüber hinaus können programmierbaren Thermostaten zeitlich angepasste Profile zugewiesen werden, sodass die Heizung nur dann richtig heizt, wenn sich jemand im Raum befindet. In der Zeit, in der sich niemand im Raum aufhält, laufen die Heizungen auf minimaler Stufe, sofern dies programmiert ist. Die Profile programmierbarer Thermostate können Einstellungen für mehrere Tage aufnehmen, damit an keinem Tag der Woche unnötig geheizt wird.

 

Richtig lüften

Durch richtiges Lüften können die Heizkosten ebenfalls leicht gesenkt werden. Beim Lüften tauscht sich nämlich die alte verbrauchte Luft mit frischer Luft aus, die leichter aufgewärmt werden kann. Um richtig zu lüften, sollte alle 3 – 4 Stunden ein Fenster oder die Balkontüre für 1 bis 2 Minuten weit geöffnet werden. Danach wird das Fenster oder die Türe geschlossen und nicht gekippt, denn gekippte Fenster wirken sich negativ auf die Heizkosten aus. Stoßlüften für 1 – 2 Minuten hingegen wirkt sich positiv auf die Heizkosten aus.

 

Möbel vorteilhaft aufstellen

Damit die Heizkörper richtig heizen können, ist es wichtig, dass keine Möbel davor oder in unmittelbarer Nähe zu ihnen stehen. Nur so können Heizkörper effektiv die Luft aufwärmen. Wenn es zum Einrichtungsstill passt, kann man außerdem Teppiche in der Nähe der Heizung platzieren, da sie Wärme besser speichern als die meisten Böden.

Bildnachweis: © geralt, pixabay.com

 

 

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