Pilzkopfverriegelungen – Einbruchschutz bei Fenstern

10.09.2018 | ENERGIE & TECHNIK

Ein Fremder in den eigenen vier Wänden, nachts, während man schläft, schleichend und voll Arglist – was kann man sich Schlimmeres vorstellen.

Damit Einbrechern ein Riegel vorgeschoben wird, gibt es Sicherheitssysteme. Eines davon ist die Pilzkopfverriegelung für das Fenster. Viele aktuell eingebaute Fenster verfügen über eine sogenannte Rollzapfenverriegelung, die allerdings nur das Fenster dicht hält, einen Einbrecher aber nicht abhält. Laut Polizeiexperten werden Rollzapfen binnen Sekunden ausgehebelt.

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Rollzapfen und einer Pilzkopfverriegelung ist, dass sich der „Pilzkopf“ beim Anheben des Fensters gegen dieses sperrt.

Die Pilzköpfe hacken sich, sobald das Fenster geschlossen ist, in die Aussparung im Fensterrahmen ein. Somit sind das Fenster und der Rahmen fest miteinander verbunden. Diese Verbindung erschwert das Aufbrechen erheblich. Laut Polizeiexperten stehen Einbrecher unter großem Zeitdruck und lassen von einem Fenster ab, wenn es nicht binnen 10 bis fünfzehn Sekunden offen ist. Mit einer Pilzkopfverriegelung sichert man sein Hab und Gut im Eigenheim.

Man muss allerdings nicht gleich neue Fenster kaufen – die Pilzkopfverriegelung kann auch nachgerüstet werden. Von einem Fachmann zum Thema Einbruchsschutz sollte man sich beraten lassen, denn dieser kennt sowohl die Fenstertechniken, wie auch die Techniken der Einbrecher. Experten wie er wissen, was wo so nachgerüstet werden muss, dass ein Einbrecher schnell die Lust daran verliert, sich am Eigentum anderer zu vergreifen.

Egal ob man ein neues Fenster kauft oder ein altes nachrüstet – Geld wird es immer kosten. Man sollte für sich einfach abwägen, wie viel einem Sicherheit und ein ruhiger Schlaf wert sind.

Undso sieht ein Einbruchsversuch über ein Fenster mit Pilzkopfverriegelung aus:

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