Rekordhöhe beim Baupreisindex für Wohnimmobilien

28.07.2022 | NEWS

Im zweiten Quartal dieses Jahres sind Bauleistungen für Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahr um 17,6 Prozent gestiegen. Nach Angaben des ist dies seit Mai 1970 der höchste Anstieg bei Baupreisen. Auch der Gewerbe- und der Straßenbau sind von den Preissteigerungen betroffen. Bürogebäude sind 19,0 Prozent und gewerbliche Betriebsgebäude sogar 19,4 Prozent teurer. Die Preise im Straßenbau sind im Vorjahresvergleich um 17,4 Prozent gestiegen.

Baustoffe werden immer teurer

Bauunternehmen müssen ihre steigenden Kosten weitergeben. Diese Entwicklung wird sich auch in den nächsten Monaten fortsetzen. Die Erzeugerpreise von gewerblichen Produkten lagen im Juni um 32,7 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr. Betonstahl war sogar 53,8 Prozent teurer. Des Weiteren wird die Branche stark von den hohen Mineralöl- und Energiekosten belastet. Diesel ist in nur einem Jahr um 52,4 Prozent teurer geworden. Bei Asphalt beträgt die Preissteigerung 30,2 Prozent.

Rohbaupreise im Wohnungsbau steigen um mehr als 18 Prozent

Mauer- und Betonarbeiten sind für die Kostensteigerung um mehr als im Wohnungsbau hauptverantwortlich. Ebenfalls sind die Kosten für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten sowie für Zimmer- und Holzbauarbeiten stark angestiegen.

Eine Trendwende dieser Entwicklung ist bislang noch nicht zu erwarten. Auch in den nächsten Monaten ist also mit einem steigenden Baupreisindex zu rechnen.

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