Schiefer Turm von Pisa wird durch weichen Grund gerettet

23.05.2018 | BAUNEWS

Beim schiefen Turm von Pisa handelt es sich um eines der bekanntesten Gebäude auf der Welt. Es ist ein Wahrzeichen Italiens und zieht etliche Touristen im Jahr an. Die Bauarbeiten für den Turm wurden bereits im Jahr 1173 begonnen und 1273 beendet. Die Konstruktion wurde ungefähr 58 Meter hoch. Allerdings begann der Turm beim Bau des dritten Geschosses zu kippen. Grund für die Probleme war der sumpfige und weiche Untergrund. Trotz vieler Erdbeben in den letzten Jahren stürzte der Turm nie ein.

Bis zum Jahr 1990 wurde das Wahrzeichen gesperrt, da die Neigung zu gefährlich für Touristen wurde. Nach Sanierungsarbeiten stand er 2001 wieder zur Verfügung. Bauunternehmen und Experten haben lange gerätselt, warum der Turm bei den Erdbeben nie zu Fall gebracht worden ist. Forscher haben herausgefunden, dass der weiche Untergrund verantwortlich für den Erhalt des Turmes ist und war. Bei den Erdbeben trat eine sogenannte Boden-Struktur-Interaktion auf. Der weiche Untergrund vom Turm ist im Zusammenspiel mit der Höhe und seinen eigenen steifen Bewegungen ein gutes Mittel, um gegen Erdbeben sicher zu sein. Aus diesem Grund ist der bekannte Turm von Pisa sicher auch gegen Naturkatastrophen wie dem Erdbeben.

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