Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie kann positive Fakten melden: Der Umsatz im Bauhauptgewerbe liegt im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres um 26.1% höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Berücksichtigt man im Rahmen einer Schätzung dann noch die Umsätze kleinerer Betriebe mit weniger als 20 Mitarbeitern, wie es bisher üblich war, beträgt der Zuwachs 24,6% oder 17,3 Milliarden Euro. Diese Zahl übertrifft sogar noch die vorab veröffentlichten ohnehin optimistischen Prognosen.

Die Gründe für das Umsatzplus sind in den milden Temperaturen, die eine ungebrochene Tätigkeit im Winterquartal erlaubten, und vor allem in der gestiegenen Zahl der Aufträge zu finden. Die Auftragsbücher sind derzeit so voll, dass im Schnitt freie Termine erst wieder in drei Monaten zu vergeben sind. Bisher musste man zweieinhalb Monate warten. Eine Gefahr, dass sich die Lage wieder negativ entwickelt und man um Anschlussaufträge bangen muss, ist derzeit also nicht abzusehen.

Diese positiven Zahlen des ersten Quartals ermutigten den Hauptverband dazu, eine Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 4,5% anzunehmen.