Fast täglich steigen die Stromkosten weiter an und viele Menschen möchten den Tanz mit dem Stromanbieter nicht mehr mitmachen. Deswegen startet die Suche nach Alternativen, welche die private Energiewende in Schwung bringen. Im Fokus stehen die sogenannten „Kellerakkus“. Dessen Preise fallen immer weiter, wodurch sie ideal für Privatnutzer sind. Ein solcher Akku ist optimal, wenn es wirtschaftlich gewünscht ist, komplett eigenen Strom zu produzieren und zu speichern.

 

Selbstversorger: Eine gute Wahl?

Heute gibt es viele Möglichkeiten, wie der selbst erzeugte Strom zum Einsatz kommen kann. Nicht nur Heizung, Wasser und Strom versorgt die Energie, sondern auch Elektroautos können von dieser profitieren. Insofern wird jede Kilowattstunde des selbst erzeugten Stroms verbraucht, ohne dass es zu Verlusten kommt. Das große Ziel von Energienutzern ist die vollkommene Unabhängigkeit von den Stromanbietern, unwichtig welche es sind. Sogar im Winter ist man heute nicht mehr auf die teuren Stromanbieter angewiesen. Mit Hilfe von Solaranlage, Kellerakkus oder einem Strom produzierenden Blockheizkraftwerk ist man die gesamte kalte Jahreszeit über versorgt. Zur Sicherheit können Interessenten natürlich noch den Anschluss für das örtliche Stromnetz behalten. Dies ist sinnvoll, sollte einer der Gerätschaften defekt sein und somit der Strom ausfallen. Ansonsten bleibt das Stromnetz der Anbieter ungenutzt.

 

Die Beliebtheit wächst

Schon über 86 Prozent aller Deutschen wünschen sich eine eigene Energieversorgung, fernab der unkalkulierbaren Preise der Stromanbieter. Diesem Plan vielen häufig die hohen Kosten für die Geräte zum Opfer, die sich kaum einer leisten könnten. Genau dieser Punkt hat sich verändern und nun können auch Kleinfamilien, Singles oder große Haushalte mit einem knappen Budget die vielen Möglichkeiten der Technik nutzen. Hinzu kommen diverse Förderprogramme und Renditen, die zum Einsatz kommen, um weiter Geld zu sparen.

Die beliebtesten und besten Technologien zum Verwenden und Speichern von Strom sind:

  • Solaranlagen
  • Hauselektronik-Managementsystem
  • Kellerakku
  • Wärmepumpen
  • Variabler Verbraucher
  • Elektroautos
  • Warmwasserspeicher

Die Preise fallen weiter

Ein unverzichtbares Element für die Autarkie ist der Hausakku. Dieser fällt rasch im Preis, wobei der Traum von der Unabhängigkeit immer näher rückt. Durch diesen Akku können die Nutzer schnell doppelt so viel Strom aus beispielsweise einer Solarzelle verbrauchen, als ohne. Der Grund ist, dass der Akku die Energie bis in die späten Nachtstunden speichert und sie somit durchweg nutzbar macht. Insoweit muss nicht die Angst bestehen, dass der Strom ausfällt. Selbst an bewölkten Tagen erzeugen die Technologien genügend Strom, um den ganzen Tag und die Nacht mit Strom zu versorgen. Besonders die leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien haben sich im vergangenen Jahr um neun Prozent vergünstigt. Der Preis für die Alternative des Bleiakkus ist sogar um 35 Prozent gefallen.

 

Die Finanzierung ist abschließen

Bei der Anschaffung eines solchen individuellen Systems ist die Investition von Geld unumgänglich. Innerhalb von elf Jahren kann das investierte Geld wieder zurück erhalten worden sein, wenn der Autarkiegrad bei 80 Prozent liegt. Ab diesem Punkt schreibt man mit jedem verbrauchten Strom Geld gut, welches nicht an den Stromanbieter gezahlt werden muss. Bei der Installation ist im Normalfall mit Kosten von über 30.000 Euro zu rechnen, abhängig von der jeweiligen Anlage. Das Geld kann man von einer passenden Bank erhalten, die heute optimale Kredite anbieten. Es ist sogar möglich, dass jedes Kilowatt verbrauchter Leistung einem Zuschuss von mehreren hundert Euro erhält. Bei dem Nachrüsten einer Anlage kann dieser Bonus noch höher ausfallen. Am meisten Geld wird gespart, wenn der gesamte Aufbau und die spätere Installation in Eigenregie durchgeführt werden.

Bildnachweis:  Tim Reckmann  / pixelio.de