Wände streichen kann etwas Befriedigendes haben. Man verleiht seinem Eigenheim nicht nur einen neuen Anstrich, sondern auch gleich eine neue Atmosphäre. Besonders angesagt sind aktuell schrille, bunte und gewagte Anstriche als Farbnuancen zwischen weißen Wänden. Dabei spielt es keine Rolle ob Putz oder Tapete bestrichen werden soll. Mit den richtigen Tipps wird jeder Anstrich zum persönlichen Erfolg.

Ein guter Anstricht beginnt mit einer gründlichen Vorbereitung

Wer seine Wände streichen möchte, muss diese sorgfältig vorbereiten. Dies beginnt mit einer gründlichen Prüfung der Fläche. Blättert die alte Farbe ab? Bestehen Löcher oder Unebenheiten, die u beseitigen sind? Befinden sich übrigens lösliche Farbreste auf der Wand, so sind diese komplett zu entfernen. Grundsätzlich gilt es die Wand gründlich von Schmutz, Staubpartikeln und anderen Unreinheiten zu befreien, bevor mit dem Anstrich begonnen werden kann.

Tiefengrund wirkt profund

Wer sich und seinen Anstrich einen noch besseren Startschuss geben möchte, bearbeitet die zu streichende Wand mit Tiefengrund. Dieses Material ist im Großhandel erhältlich und sorgt für einen optimalen, gleichmäßigen Anstrich.

Tipps und Tricks bei der Tapete

Auch bei einem Tapetenanstrich gilt es einiges zu beachten, um ein möglichst perfektes Ergebnis zu erreichen. Grundsätzlich lässt sich jede Art von Tapete streichen. Etwas heikler wird es allerdings bei Struktur- und Fototapete. Ein Nachteil, wenn eine tapezierte Wand ohne Vorarbeit einfach überstrichen wird, ist, dass sich an beschädigten Tapetenstellen Farbschattierungen bilden werden, die keinen einheitlichen und gleichmäßigen Farbverlauf ermöglichen. Je nach Grad der Beschädigung der Tapete ist darüber nachzudenken, ob die Tapete nicht lieber von der Wand entfernt wird … und zwar einfach und schnell mit Tapetendampflöser.

Gerührt! Nicht geschüttelt.

Unabhängig der Untergrundstruktur, ein gutes Farbergebnis hängt auch maßgeblich von der Farbe ab … und diese gilt es immer gut umzurühren. Besonders wenn mit einer Farbmischung gearbeitet wird, ist darauf zu achten, dass die Farbanteile vollständig vermischt sind. Dazu kann man sehr gut einen Rührquirl und seine Bohrmaschine benutzen. Aber auch bei der Verwendung einer Farbe gilt es gut zu rühren. Denn je dunkler eine Farbe, desto mehr der dunklen Farbpigmente setzen sich am Boden ab und lassen unterschiedliche Farbnuancen eines Tones entstehen.

Für nähere Informationen und sehr gute Tipps können wir auch diese Videoanleitung von Hellweg empfehlen:

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