Warum wir die Energiewende brauchen – Die Probleme der regenerativen Energiequellen

15.09.2014 | BAUNEWS

Laut der neusten Hauswärme-Studie der Shell Deutschland Oil GmbH und des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) mit dem Titel “Klimaschutz im Wohnungssektor – wie heizen wir morgen?” entspricht nur ein kleiner Teil der zentralen Heizsysteme dem heutigen Standard, was bedeutet, dass ca. jeder dritte Euro durch den Schornstein entweicht. Damit die Energiewende rechtzeitig vollzogen werden kann, muss hier die Bereitschaft zur Investition und Sanierung der Haushalte steigen, da sonst fast alle Anlagen überaltert sind. Trotz dieser Erkenntnisse halten die fossilen Brennstoffe Gas und Öl weiterhin einen Anteil von 66% an der Beheizungskultur, denn die regenerativen Energien werden unterschätzt. Die Studie zeigt weiterhin auf, dass 80% der zentralen Beheizungssysteme alternative Anlagen, wie z.B. Solarthermien, nur zur Unterstützung nutzen um damit Kosten zu sparen.

 

Die Zukunft alternativer Wärmerzeuger

Obwohl die Studie prognostiziert, dass die Dominanz der fossilen Brennstoffe auch im Jahr 2030 anhalten wird, sollte man die Alternativen nicht unterschätzen, denn momentan nimmt die Nachfrage nach Energieerzeugern, die Umweltwärme oder regenerative Energien nutzen, zu. Zum einem liegt das an dem Technischen Fortschritt, da die Leistung der Anlagen sich ständig erhöht, und zum anderen an der Möglichkeit der Kombination einzelner Wärmeerzeuger.

 

Wo fängt man an?

Der Erste Schritt in Richtung Energiewende kann mit einer Sanierung des Heizungskellers getan werden, jedoch ist das nicht des Rätsels Lösung, denn das Tempo, mit dem die Emissionen von CO2 reduziert werden, kann nur mit Hilfe des Wohnungssektors erhöht werden. Heizungsmodernisierung und Gebäudedämmung müssen eindeutig mehr gefördert werden, Unternehmen müssen mehr alternative Energieerzeuger anbieten und die Bundesregierung muss diese Angebote bzw. die Entwicklung neuer Systeme mehr unterstützen.

Bildnachweis: Manfred Mazi  / pixelio.de

 

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