Wasserstoff als Energiespeicher

15.05.2014 | BAUNEWS

Wasserstoff ist für viele der Energiespeicher der Zukunft. In Verbindung mit der Brennstoffzelle ist er eine Notwendigkeit, damit die Energiewende nicht nur zu einer bloßen Stromwende wird. Dies teilte der DWV e.V. in seiner aktuellen Stellungnahme mit und verwies auf ein Problem, welches vielen schon lange bekannt. Es geht vor allem um die Ganzheitlichkeit des heutigen Energiesystems, in welchem alle Faktoren, angefangen beim Strom über Gas bis hin zu Wärme und Mobilität vereint seien. Nur wenn eine strikte Koordination durchgeführt wird, könne die Energiewende zu einem Erfolg werden.

Dabei geht es vor allem um eine riesige Verschwendung, welche bisher noch nicht beseitigt werden konnte. Allein im Jahre 2010 wurden 150 Millionen kWh aus Windenergie nicht verbraucht und verpufften im Nichts. Dies ist der Bedarf von etwa 40.000 Haushalten. Chemische Speicher könnten diese Energie aufnehmen und dann in Netz einspeisen, wenn sie benötigt wird. Auf diese Weise könnten regenerative Energiequellen wirtschaftlich gestaltet werden und man könnte mehre TWh auf Vorrat halten.

Dabei besteht ein Großteil der Infrastruktur bereits. In Norddeutschland sind unzählige Pipelines und Kavernen vorhanden, durch die Wasserstoff als Energiespeicher wirtschaftlich eingesetzt werden könnte. Hier würden demnach sogar Kosten gespart. Zudem ist Wasserstoff kompatibel zum heutigen Energienetz, denn entsprechende Brennstoffzellen werden bereits Längerem verwendet, sodass keine große Umrüstung der Netze erfolgen muss.

So ist es erforderlich, dass hier Investitionen erfolgen und vielleicht auch ein Förderprogramm ins Leben gerufen wird. Wasserstoff sollte zudem zur Biokraftstoffquote hinzugefügt werden. Die würde die Beimischung zu konventionellen Kraftstoffen ermöglichen und somit den Weg für eine reine Wasserstoffenergieversorgung auf lange Sicht ebnen. Zudem sind auch Förderungen aus offiziellen Mitteln notwendig. Dies bekräftigt auch der DWV. Dies würde Deutschland als Wirtschaftsstandort sichern und zudem einen Ausbau der technologischen Führung festigen.

Zurzeit erlauben Autos mit Brennstoffzellen eine sehr große Reichweite. Dieses Konzept muss auch auf den restlichen Energiesektor ausgeweitet werden. Somit kann man kosteneffizient arbeiten. Wie nützlich diese Technologien sind, beweisen sie bereits heute.

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