Sich Ideen holen, der eigenen Inspiration folgen und dem eigenen unverfälschten Geschmack für Ästhetik vertrauen – das tun Innenarchitekten jeden Tag. Dies ist nicht nur Teil ihrer Arbeit, es ist ihr tägliches Brot.

Das können aber auch Sie selbst in Ihrem Zuhause machen. Seien Sie doch einfach der kreative Kopf, der freie Geist hinter Ihren einzigartigen Einrichtungs- und Dekorationsideen. Der Geschmack eines Innenarchitekten ist zum einen in den meisten Fällen nicht billig, zum anderen in der Regel auch nicht zu 100 Prozent der eigene – dies kann ein Innenarchitekt aber auch gar nicht leisten. Hier gilt es, sich selbst Gedanken über den Lebensraum zu machen, in welchem man die meiste Zeit seines Lebens verbringt. Hier muss man sich selbst wohlfühlen, nicht der Innenarchitekt.

 

Und es gibt so viele Möglichkeiten, sich selbst in den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Eine der wichtigsten dabei ist das Arrangieren, also das bewusste gruppieren von Accessoires.

Dazu zählen unter anderem …

  • Kerzen,
  • Kissen,
  • Vasen,
  • Fotos,
  • Duftlampen,
  • Bücher,
  • Statuen und vieles mehr.

 

In akademischen Designstudien, vor allem in den Bereichen der Optik und der akademischen Künste, findet man immer wieder die Konstellation des Zusammenstellens bestimmter Objekte in einer ungeraden Anzahl. Viele Menschen meinen, eine gerade Anzahl an Objekten im Designbereich würde aufgeräumt wirken. Dies mag vielleicht manchmal zutreffen, aber eine ungerade Anzahl, wie zum Beispiel drei oder fünf Kerzenhalten, wirken harmonischer. Und der Mensch entscheidet sich in der Regel für das, wo er sich am wohlsten fühlt. Und die meisten fühlen sich an harmonischen Orten wohler als an lediglich aufgeräumten.

Um die gruppierten Gegenstände am besten zur Geltung kommen zu lassen, empfehlen Experten, als Hintergrund- oder Untergrundfarbe die jeweilige Komplementärfarbe zu wählen – also bei blauen Bilderrahmen eine gelbe Wand, oder ein grünes Tischtuch bei einer Vase in der Farbe Magenta. Sie sehen, mit etwas eigenem Geschmack können Sie ganz ohne die Hilfe eines Innenarchitekten selbst Ihre vier Wände in ein persönliches Refugium verwandeln.

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