Worauf ist beim Grundstückskauf zu achten?

16.04.2021 | BAUPLANUNG

Wer ein Haus erbauen möchte, benötigt dafür zuerst ein geeignetes Grundstück. Aber das passende Bauland in begehrten Wohnlagen ist leider oftmals Mangelware und viele Schwierigkeiten sind für die meisten Interessenten zuerst nicht zu erkennen. Daher sollten sich die künftigen Bauherren vor einen Kauf sehr gut informieren und im Zweifelsfall einen Gutachter zurate ziehen.

Die Lage und Größe des Grundstücks

Die Lage eines Grundstücks ist der einzige Aspekt, welcher später nicht mehr verändert werden kann und muss deshalb eines der bedeutendsten Kriterien bei der Wahl sein. Die künftigen Bauherren sollten sich daher gut überlegen, welche Art der Infrastruktur diese brauchen und ob sie lieber in grüner Lage oder in der Nähe der Stadt wohnen möchten. Auch die unmittelbare Nachbarschaft hat einen erheblichen Einfluss auf sie spätere Wohnsituation. Außerdem sollte der künftige Bauherr darauf achten, welche Geräuschquellen möglicherweise der vermeintlich ruhigen Idylle stören könnten, beispielsweise ob in der Nähe Flughäfen, Autobahnen oder Bahnhöfe liegen. Liegt ein Grundstück in direkter Nähe zu einem Fluss, so muss der Besitzer feuchte Keller bei starkem Regen oder Schnee und Überschwemmungen einbeziehen. Auch Lagen an Hängen können die Kosten für einen Hausbau in die Höhe treiben, wenn der Platz beispielsweise durch stützende Mauern speziell abgesichert werden muss.

Die benötigte Grundstücksform und –größe hängt von den persönlichen Bedürfnissen des Eigentümers ab. So hat die Größe eines Grundstücks nicht nur Einfluss auf die Gestaltung eines Gartens, sondern begrenzt meistens zugleich die Größe des zu bauenden Hauses. Durch die Grenzbebauung muss das neue Haus wenigstens 3 Meter von der Grenze des Grundstücks abstehen. Ein frei stehendes Haus mit einer üblichen Grundfläche von etwa 120 Quadratmeter benötigt unter Anerkennung der erforderlichen Abstände zur Grenze und je nach gewünschter Größe des Gartens etwa 400 bis 600 Quadratmeter Grundstück. Ein Einfamilienhaus mit einer normalen Hausgrundfläche von etwa 80 bis100 Quadratmeter benötigt je nach jeweiliger Gartengröße etwa 150 bis 300 Quadratmeter.

Die Beschaffenheit und Erschließung des Grundstücks

Ob ein Grundstück bereits genutzt bzw. erschlossen ist oder nicht, wird in der Regel bereits im Angebot verdeutlicht. Unerschlossene Liegenschaften können auf den ersten Blick preisgünstiger scheinen als erschlossene Grundstücke. Aber die Bauherren sollten sich im Klaren darüber sein, dass die Erschließung und damit der Anschluss an die Wasser- und Energieversorgung und Kanalisation oder das Verlegen von Kabel- und Telefonanschluss erhebliche Summen kosten würden. Je nach Größe des Grundstücks und Aufwand zur Erschließung können hier sehr schnell einige tausend Euro und mehr an separaten Kosten dazuzukommen. Zugleich kann sich eine Erschließung recht lange hinziehen und damit den Bau des Hauses verzögern.

Wer ein Haus erbauen möchte, benötigt dafür zuerst ein geeignetes Grundstück. Aber das passende Bauland in begehrten Wohnlagen ist leider oftmals Mangelware und viele Schwierigkeiten sind für die meisten Interessenten zuerst nicht zu erkennen. Daher sollten sich die künftigen Bauherren vor einen Kauf sehr gut informieren und im Zweifelsfall einen Gutachter zurate ziehen.

Die Lage und Größe des Grundstücks

Die Lage eines Grundstücks ist der einzige Aspekt, welcher später nicht mehr verändert werden kann und muss deshalb eines der bedeutendsten Kriterien bei der Wahl sein. Die künftigen Bauherren sollten sich daher gut überlegen, welche Art der Infrastruktur diese brauchen und ob sie lieber in grüner Lage oder in der Nähe der Stadt wohnen möchten. Auch die unmittelbare Nachbarschaft hat einen erheblichen Einfluss auf sie spätere Wohnsituation. Außerdem sollte der künftige Bauherr darauf achten, welche Geräuschquellen möglicherweise der vermeintlich ruhigen Idylle stören könnten, beispielsweise ob in der Nähe Flughäfen, Autobahnen oder Bahnhöfe liegen. Liegt ein Grundstück in direkter Nähe zu einem Fluss, so muss der Besitzer feuchte Keller bei starkem Regen oder Schnee und Überschwemmungen einbeziehen. Auch Lagen an Hängen können die Kosten für einen Hausbau in die Höhe treiben, wenn der Platz beispielsweise durch stützende Mauern speziell abgesichert werden muss.

Die benötigte Grundstücksform und –größe hängt von den persönlichen Bedürfnissen des Eigentümers ab. So hat die Größe eines Grundstücks nicht nur Einfluss auf die Gestaltung eines Gartens, sondern begrenzt meistens zugleich die Größe des zu bauenden Hauses. Durch die Grenzbebauung muss das neue Haus wenigstens 3 Meter von der Grenze des Grundstücks abstehen. Ein frei stehendes Haus mit einer üblichen Grundfläche von etwa 120 Quadratmeter benötigt unter Anerkennung der erforderlichen Abstände zur Grenze und je nach gewünschter Größe des Gartens etwa 400 bis 600 Quadratmeter Grundstück. Ein Einfamilienhaus mit einer normalen Hausgrundfläche von etwa 80 bis100 Quadratmeter benötigt je nach jeweiliger Gartengröße etwa 150 bis 300 Quadratmeter.

Die Beschaffenheit und Erschließung des Grundstücks

Ob ein Grundstück bereits genutzt bzw. erschlossen ist oder nicht, wird in der Regel bereits im Angebot verdeutlicht. Unerschlossene Liegenschaften können auf den ersten Blick preisgünstiger scheinen als erschlossene Grundstücke. Aber die Bauherren sollten sich im Klaren darüber sein, dass die Erschließung und damit der Anschluss an die Wasser- und Energieversorgung und Kanalisation oder das Verlegen von Kabel- und Telefonanschluss erhebliche Summen kosten würden. Je nach Größe des Grundstücks und Aufwand zur Erschließung können hier sehr schnell einige tausend Euro und mehr an separaten Kosten dazuzukommen. Zugleich kann sich eine Erschließung recht lange hinziehen und damit den Bau des Hauses verzögern.

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