Der Versicherungsschutz für Bauherren

03.03.2021 | BAUPLANUNG

Versicherungen sind häufig für Bauunternehmer ein lästiges, aber dennoch wichtiges Thema. Auf einer Baustelle können eventuelle schwere Unfälle passieren, für welche die Bauherren haftbar sind. Der Bauherr ist für die Sicherheit auf seiner Baustelle verantwortlich und haftet im Ernstfall mit seinem persönlichen Vermögen für Personen-, Unwetter-, Vermögens- oder Diebstahlschäden.

Vor allem drei Versicherungen sind für die Bauherren sehr wichtig. Für den Hausbau brauchen diese eine Bauleistungsversicherung, eine Bauherrenhaftpflicht und eine Feuerrohbauversicherung. Zudem können Bauherren Versicherungen für die Bauhelfer aus dem eigenen Freundeskreis abschließen.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung

Während den Bauphasen, egal ob Sanierung oder Neubau, ist eine Versicherung unerlässlich. Dies ist die Bauherrenhaftpflicht- versicherung. Diese schützt den Bauunternehmer bei Schadenersatzansprüchen gegenüber Dritten. Rutscht zum Beispiel ein Fahrradfahrer auf dem Schutt aus, den die Arbeiter vergessen haben zu beseitigen, und bricht sich das Bein, hat dieser Ansprüche auf einen Schadenersatz. Ohne eine solche Versicherung müssten die Unternehmer solche Ansprüche aus der eigenen Tasche zahlen.

Mit der Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt eine Versicherung für die Schäden auf. Unfälle passieren auf der Baustelle schnell. Durch Leichtsinn, Unachtsamkeit oder durch unzureichende Unfallschutzmaßnahmen. Die Bauherren sind für eine hinreichende Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich. Geschieht auf der Baustelle ein Unglück und wird ein Dritter verletzt, muss der Bauherr für den Schaden aufkommen, und dies in einer unbegrenzten Höhe. Dies können Sach- und auch Personenschäden sein, beispielsweise, wenn der Sturm den Zaun auf das Nachbargrundstück weht und das Blumenbeet zerstört.

Hier ist es gut, wenn eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abgeschlossen worden ist. Denn diese kommt für solche Ansprüche auf und prüft zudem die Rechtslage.Diese Police muss vor Baubeginn abgeschlossen werden, denn diese kommt für Personen-, Vermögens- und Sachschäden in Höhe der jeweiligen Deckungssumme auf.

Die Bauhelferunfallversicherung

Oftmals helfen Freunde oder Familie auf der Baustelle mit. Das kann den Bauherren viele Kosten einsparen. So sollten die Bauhelfer natürlich nur solche Arbeiten ausführen lassen, welche sie leisten können. Vor allem Wasser- und Elektroleitungen sind für ungelernte Aushilfen unzulässig. Hier muss in jedem Fall ein Profi ran.

Private Bauhelfer aus dem eigenen Freundeskreis kennen sich, anders als ein professionelles Team aus Maurern und Dachdecker, nicht so gut mit den möglichen Gefahren aus. Das Unfallrisiko für die Aushilfsbauarbeiter ist deshalb höher. Um auch hierbei im Ernstfall versichert zu sein, lohnt sich ein Abschluss der Bauhelferunfallversicherung. Diese ist vor allem für solche Bauherren sinnvoll, die oft und viel Hilfe aus dem Freundes- und Bekanntenkreis bekommen. Diese Versicherung zahlt, wenn sich diese privaten Helfer auf der Baustelle verletzen. Dazu gehören Einmalbeträge, Krankenhaustagegelder und Bergungskosten.

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