Naturkundemuseum Karlsruhe: Vivarium saniert

03.07.2026 | NEWS

Es glänzt wieder: Das Vivarium des Karlsruher Naturkundemuseums ist frisch lackiert und bereit für die Besucher – mit ebenso verträglichen wie widerstandsfähigen Oberflächen an Wänden, Theken und Schaukästen. Dafür setzte das Maler-Team von Ignaz Pitz auf zwei wasserbasierende Beschichtungen: den AquaVision All-Grund und den zweikomponentigen AquaVision 2K Seidenmattlack (Südwest).

„Gute Verarbeitung, super Haftung und die sechs Stunden Topfzeit waren ideal, da es in den Räumen ziemlich warm war und die ganze Zeit die Lüftung lief.“ Ignaz Pitz, Chef des Malerbetriebs Birkenberger Pitz Farbe & Gestaltung aus Karlsbad, zeigt sich rundum zufrieden nach der Sanierung des Vivariums im Staatlichen Naturkundemuseum Karlsruhe mit seinen vielen Aquarien und Terrarien. Die Flächen mussten weiß, belastbar und hautfreundlich sein – schließlich ist damit zu rechnen, dass rund um die Schaugläser regelmäßig Hände im Spiel sind. Außerdem sollte es schnell gehen, daher waren gleich sechs Profis im Einsatz. So grundierte und lackierte das Team die gesamte Fläche in nur zweieinhalb Wochen – inklusive Theken und aller Flächen um die Aquarien.

Mit Rücksicht auf die Tierwelt

Damit sich die Sanierung nicht negativ auf die in den Anlagen lebende Flora und Fauna auswirkt, entwickelten die Maler gemeinsam mit den Fachleuten des Museums ein maßgeschneidertes Konzept. Einige Aquarien wurden leergeräumt, bei anderen reichte es, sie abzudecken.

Außerdem spielte Langlebigkeit eine wichtige Rolle, da täglich viele Besucher im Museum sind. Eine Herausforderung waren die Kanten an den Theken, die Schweiß, Speichel und (zum Teil auch schmutzigen) Händen ausgesetzt sind. „Mit dem AquaVision All-Grund und dem AquaVision 2K Seidenmattlack haben wir richtig Schichtstärke auf die Kanten bekommen. Zudem trägt der Lack das Gutachten Speichel- und Schweißechtheit nach DIN 53160“, sagt Pitz. Da auch die EN 71-3 (Spielzeugnorm) erfüllt ist, können diese Beschichtungen guten Gewissens auch auf kontaktintensiven Flächen eingesetzt werden. Aufgrund der Tier- und Pflanzenvielfalt musste der Lack wasserlöslich und geruchlos sein. Das Museum Karlsruhe beherbergt beispielsweise auch das größte lebende Korallenriff Deutschlands – und Korallen sind sehr empfindlich, schon kleine Veränderungen bei Licht oder Temperatur können die Lebewesen schädigen.

Vivarium im Naturkundemuseum Karlsruhe: Die neu lackierten Flächen glänzen weiß und sind wieder bereit für die Besucher: widerstandsfähig, schadstofffrei und glänzend beschichtet – mit wasserbasierender Grundierung und Decklack von Südwest.

 

Vivarium im Naturkundemuseum Karlsruhe: Die neu lackierten Flächen glänzen weiß und sind wieder bereit für die Besucher: widerstandsfähig, schadstofffrei und glänzend beschichtet – mit wasserbasierender Grundierung und Decklack von Südwest.

Bilder: Michael Weis / Südwest

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