Das Wärmegefühl einer Infrarotheizung ähnelt dem eines Kachelofens. Der Vorteil der Infrarotheizung ist aber, dass sie über einen Thermostaten verfügt, der die Temperatur konstant halten kann – Kachelöfen haben diesen Vorteil nicht. Grundlegend funktioniert diese Art der Heizung nach dem Prinzip der Wärmewellenverteilung. Hier wird Strom in infrarote Strahlungsenergie umgewandelt. Die Infrarotstrahlung an sich ist hochenergetisch, daher benötigt man weniger von ihr als bei anderen Wärmequelle, um einen Raum zu heizen. Somit können mit der Infrarotheizung bis zu 50 Prozent Energiekosten eingespart werden.

Infrarotstrahlen sind elektromagnetische Wellen – wie das Licht. Allerdings sind sie so hochfrequent, dass sie von unseren Augen nicht wahrgenommen werden. Ihre Frequenz ist zwar hoch, aber bei weitem nicht so hoch, dass sie Elektrosmog auslösen und dem Menschen schaden könnte. Geregelt wird eine Infrarotheizung über eine Fernbedienung oder ein Wandpanel.

Selbst der erfahrene Heimwerker sollte bei der Installation einer Infrarotheizung auf die Hilfe eines Fach-Experten zurückgreifen. Dass dieser ein Experte ist, erkennt man auch daran, ob er vor der Installation die Raumgröße daraufhin abklärt, ob genügend Platz vorhanden ist. Die Fachkraft kann auch jene Menschen beraten, die ein altes Haus haben, in dem die Heizleistung falsch berechnet wurde. In solchen Fällen ist die Infrarotheizung eine willkommene weil gut steuerbare Ergänzung.

Wem komplizierte Heizungen ein Graus sind, dem sei die Infrarotheizung zu empfehlen. Das System ist einfach zu bedienen und die Installation geht rasch. Auch wenn bereits andere Heizsysteme vorhanden sind, lässt sich die Infrarotheizung mit diesen meistens sehr gut kombinieren.  Und nicht vergessen – gutes Heizen beginnt schon bei guter Dämmung.